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Insafe Newsletter
Ausgabe 39: Oktober 2008 |
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Willkommen zur Insafe Newsletter!
Die menschliche Note Das menschliche Verhalten ist allzu vorhersehbar. Genau wie wir manchmal über die einfachsten Sicherheitsmaßnahmen zu Hause hinwegsehen und zum Beispiel ein Fenster offen lassen, nutzen skrupellose Verbrecher die gleiche Unaufmerksamkeit für Einzelheiten bei unserer Anwendung neuer Technologien.
Eine neue Studie von ForscherInnen der North Carolina State University beweist, dass die meisten InternetbenutzerInnen echte Pop-Up-Fenster mit Warnungen nicht von falschen unterscheiden können - selbst nach wiederholten Fehlern. Das Problem liegt darin, dass die Betrüger damit rechnen, dass die BenutzerInnen auf "OK" drücken anstatt das Pop-Up-Fenster zu schließen, was verschiedene und gefährliche Folgen haben kann. (Neue Studie hebt die Risiken falscher Pop-Up-Warnungen für InternetbenutzerInnen hervor (in Englisch))
Gleichermaßen wird uns manchmal Angst eingejagt und wir erstehen Dienstleistungen, die wir nicht benötigen. Microsoft und die Generalstaatsanwaltschaft des States Washington sagten aus, sie hätten einige Gerichtsverfahren über Pop-Up-Werbungen eingeleitet, die die Konsumenten dazu verleiten, Software zu erstehen, die anscheinend kritische Fehler in Computern reparieren.
In einem der von der Generalstaatsanwaltschaft eingeleiteten Gerichtsverfahren geht es um eine texanische Firma, die unaufhörlich Pop-Up-Werbungen verschickte. In diesen Warnbotschaften wurde behauptet, die Registry des Computers hätte kritische Fehler. Die BenutzerInnen wurden auf eine Website geschickt, wo sie kostenlose Scansoftware herunterladen konnten, um das Problem zu reparieren.
Die Software zeigte anschließend 43 kritische Probleme an und bot eine Reparatur zum Preis von 39.95 $ an. Diese Software namens "Registry Cleaner XP" tat jedoch nichts anderes als den Konsumenten ein falsches Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, wie die Beamten bestätigten. (Microsoft, Staat Washington leiten Gerichtsverfahren über "Scareware" Pop-Up-Werbungen ein (in Englisch))
Schlagzeilen melden ebenfalls, dass die Mehrheit (60 Prozent) von 207 Londoner BewohnerInnen bereitwillig Computerpasswortdaten, die sich Identitätsdieben als nützlich erweisen könnten, im Austausch gegen einen Geschenkgutschein von £5 preisgaben. ("Briten geben bereitwillig Passwortangaben gegen einen £ 5 Geschenkgutschein preis" (in Englisch))
Man kann uns beschwindeln, Angst einjagen und uns kaufen. Das ist menschlich, sei es zu Hause oder im Internet. Diesen Monat werfen wir einen Blick auf die Initiativen der nationalen Knotenpunkte bezüglich der Verbreitung der Internetsicherheit durch "Ausbildung der AusbilderInnen"-Schemen. Anstatt dem Publikum unsere Botschaft direkt zu vermitteln, wird sie durch von den Knotenpunkten geschulte Personen verbreitet. Diese Ausbilder sind unsere Botschafter, gewöhnlich Fachleute, die sich bereits mit der Verbreitung beschäftigen oder im Bildungsbereich tätig sind. So erreichen die wichtigen Mitteilungen schneller eine größere Anzahl Personen. Durch das gesteigerte Bewusstsein - das ist unsere Aufgabe - hoffen wir, alle etwas weniger anfällig für unsere menschlichen Schwächen zu werden.

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Vorlesung über einen Grooming-Fall für die Botschafter der Internetsicherheit Als Teil seiner Kampagne zur Internetsicherheit hat der Schwedische Medienrat ein Netzwerk von etwa 160 Botschaftern eingerichtet, die diesem dabei helfen, der steigenden Anfrage nach Informationen über die Internetsicherheit von Kindern und Jugendlichen auf regionaler Ebene nachzukommen. Mehr
Modulbasierte Ausbildung zur Internetsicherheit in FinnlandDie Mitglieder des Finnischen Safer Internet Programms - Save the Children Finland, Mannerheim League und die Finnish Communications Regulatory Authority (FICORA) - schulen seit Jahren finnische Spezialisten zum Thema Internetsicherheit. Während des vorhergehenden Safer Internet Projektes (FiA 2007-2008) entwickelte und testete Save the Children ein Ausbildungsmodell für Moderatoren, das sich an Dienstleistungsanbieter und Moderatoren von Websites für Kinder und Jugendliche wendet. Mehr
klicksafe führt durch den MediendschungelIn Zusammenarbeit mit dem deutschen Kinderschutzbund plant klicksafe, in ganz Deutschland Kurse für MultplikatorInnen zu organisieren. Die Kurse tragen den Titel "Wege durch den Mediendschungel - Kinder und Jugendliche sicher in der Medienwelt begleiten". Mehr
Insafe-AusbildungstreffenKürzlich fand ein Treffen des Insafe-Netzwerkes in Mondorf-les-Bains, Luxemburg statt. Diese an einem europäischen Drei-Länder-Punkt organisierte Konferenz fand zu einem wichtigen Zeitpunkt dieses von der Europäischen Kommission finanzierten Projektes statt. Mehr
Die Rolle der Kommissarin Reding für Insafe im Jahr 2009 "2009 wird die Europäische Kommission über das INSAFE Netzwerk eine europaweite Kampagne über die potentiellen Risiken starten, denen Kinder und Jugendliche online begegnen können. Die Kampagne beginnt am 10. Februar, dem Safer Internet Day." Foto der Kommissarin Reding bei der Arbeit © Europäische Gemeinschaften Mehr
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eLearning Awards erstrecken sich auf e-safety und MedienbewusstseinZum achten Jahr in Folge organisiert European Schoolnet die eLearning Awards, den führenden Wettbewerb Europas zur Auszeichnung hervorragender Leistungen und bester Anwendungen von IKT in der Bildung. Schulen oder Lehrerbildungseinrichtungen sind eingeladen, teilzunehmen und einem internationalen Publikum ihre besten Projekte vorzustellen, die IKT im Lehr- und Lernprozess einsetzen. Mehr
 Ofcoms e-Bulletin zur Medienbildung Obwohl seit der Veröffentlichung der letzten Ausgabe des e-Bulletins nur ein Monat vergangen ist, weist der neu veröffentlichte, fünfte UK Communications Market Report darauf hin, dass die Aufnahme der Geräte mit konvergierten Funktionen im Jahr 2007 stark gestiegen ist, ein weiterer Beweis (falls nötig) der sich rasch entwickelnden Kommunikationslandschaft, in der wir leben. Mehr
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Das Rote Kreuz stellt neues Online- Reality-Game vor Ein schrecklicher Krieg in Nord-Uganda hat Josephs Zuhause zerstört und seine Familie auseinandergerissen. Er hat nur ein Ziel: Vom Roten Kreuz herauszubekommen, ob seine Mutter lebt oder tot ist. Das Spiel beginnt mit seiner Ankunft in einem gefährlichen Flüchtlingslager namens Hopetown. Er hat 24 Stunden Zeit, um den Leiter des Roten Kreuzes ausfindig zu machen und benötigt dafür Ihre Hilfe. Mehr
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Bildung und neue Medien Der italienische INSAFE Partner Save the Children Italy hat zwei wesentliche Veröffentlichungen in englischer Sprache zum Thema Internetsicherheit für LehrerInnen und PädagogInnen herausgebracht. Bei der ersten handelt es sich um ein Handbuch, bei der zweiten um eine Reihe von Aktivitäten, die zur Anwendung mit SchülerInnen bestimmt sind. Mehr
Nackt vor aller Augen ... online? Save the Children Italy hat einen kurzen Zeichentrickfilm über ein Mädchen zur Verfügung gestellt, das sich vollständig entblößt - vor aller Augen. Ziel des dreißig Sekunden dauernden Zeichentrickfilms ist es, die aktive Rolle der Kinder in sozialen Netzwerken auf Basis ihres wahrhaftigen Online-Verhaltens hervorzuheben und darauf hinzuweisen, wie sie mit ihren Fotos und persönlichen Daten in Sozialen Netzwerken umgehen. Mehr
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Insafe ist ein europäisches Netzwerk von 26 Knotenpunkten in 26 Ländern, die sich dem erhöhten Bewusstsein für Internetsicherheit widmen. Insafe wird vom European Schoolnet koordiniert und von der Europäischen Kommission durch das Safer Internet Programm unterstützt.
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