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Ausgabe 37: Juli / August 2008, Filtern
Leitartikel                                                                                   Filtern

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Filtern oder nicht filtern, das ist hier die Frage...

Eltern sorgen sich oft darum, dass ihre Kinder möglicherweisen schädlichen Inhalten ausgesetzt sind, während sie im Internet surfen: Gewalt, Rassismus, Pornographie...Wir alle möchten unsere Kinder vor diesen Gefahren schützen. Eltern nehmen manchmal an, dass Filter die perfekte Lösung sind. Sind sie das wirklich?

Im Rahmen des SaferInternetPlus Programmes führt Deloitte eine dreijährige Vergleichsstudie über 30 Filterlösungen durch, die Kinder zwischen 6 und 16 Jahren im Internet schützen. Mehr als 100 Eltern und LehrerInnen aus ganz Europa haben die Wirksamkeit dieser Tools ausprobiert.

Die Resultate der Studie aus dem Jahr 2007 wurden mit jenen von 2006 verglichen. Die Hälfte der sowohl 2006 als auch 2007 getesteten Filter haben ihre Filterkapazitäten in Bezug auf nicht-sexuelle Inhalte verbessert.

Acht Verkäufer erzielten 2007 eine niedrigere Note hinsichtlich des sexuellen Inhalts, teilweise weil die Testfälle 2007 benutzergenerierte Inhalte (Web 2.0) enthielten, die schwieriger zu filtern sind. Sieben Verkäufer haben vorherige Sicherheitsprobleme beseitigt und drei Verkäufer haben ihr Angebot an EU-Sprachen verbessert. Außerdem waren die Noten für Benutzerfreundlichkeit 2007 niedriger als 2006, weil die BenutzerInnen sich heutzutage einfachere Filterlösungen erwarten.

Filter können jedoch nie die Bildung der Kinder und die Kommunikation mit ihren Eltern ersetzen. Wir können unsere Kinder nicht von allen schädlichen Inhalten fernhalten, insbesondere wenn sie Zugang zu mehreren Computern außerhalb ihres Zuhauses haben. Da es schwierig ist, Web 2.0 Anwendungen zu filtern, werden unsere Kinder höchstwahrscheinlich unangebrachten Inhalten ausgesetzt, genau wie beim Fernsehen. Es ist daher wesentlich, unsere Kinder zu überwachen, ihnen beizubringen, wie sie reagieren sollen, wenn sie mit schockierenden Inhalten konfrontiert werden, und ihnen dabei zu helfen, damit umzugehen.

Der Schutz unserer Kinder vor schädlichen Inhalten im Internet ist ein nobles Ziel, auf das wir alle hinarbeiten sollten. Die Installierung von Filtern kann ein nützliches Element in diesem Vorgang sein, doch Bildung und Kommunikation bleiben wesentlich, um unseren Kindern dabei zu helfen, zu verantwortlichen Internetbenutzern heranzuwachsen.

Die genauen Resultate der Vergleichsstudie sind hier verfügbar: www.sip-bench.eu.

Weitere Informationen vom belgischen Knotenpunkt für Bildung und Kommunikation zur Internetsicherheit:www.saferinternet.be.


saferinternet.beDeloitteChild Focus
 
AOLFilterung: AOLs elterliche Kontrolle
Als Eltern fragen Sie sich vielleicht manchmal "Wieso ist dies im Net erlaubt?"
Nach Diskussionen in Blogs und Unterhaltungen mit anderen Eltern finden viele, dass das Web nicht genug kontrolliert wird und die Internetdienstleistungsanbieter unsere Kinder nicht genug vor gefährlichen oder unannehmbaren Inhalten schützen.
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confokiNeues Leben für alte Labels
Die Wiederauferstehung von ICRA - Rating und Filtering
Die internationale Non-Profit-Organisation ICRA ("Internet Content Rating Association") begann in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre mit der Förderung ihres Self-Rating & Filtering-Konzeptes und wurde dabei u.a. von Microsoft, Netscape/AOL, British Telecom sowie von der Europäischen Union für ihr revolutionäres Konzept zum Jugendschutz im Internet unterstützt. 
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ana Luisa Rotta
Die verantwortliche Benutzung von Mobiltelefonen
In Spanien ist das Mobiltelefon die bei weitem am meisten verbreitete Technologie. Nicht alle benutzen jedoch die drahtlose Kommunikation auf die gleiche Art und Weise. Wie bei den meisten neuen Technologien sind die Jugendlichen die größte Benutzergruppe. In den älteren Altersklassen nimmt die Anzahl BenutzerInnen ab. Mehr

CECLRBelgien: Der Rassismus wütet in
E-Mails, SMS-Nachrichten und Foren

Laut dem belgischen Zentrum für Chancengleichheit CECLR sind die gemeldeten Vorfälle von Cyberhass um 136 % gestiegen. Der Aktivitätsbericht des Zentrums für 2007, der den Stand der Dinge über Diskriminierung und Diversität im Land beschreibt, wurde am Donnerstag, den 26. Juni veröffentlicht und weist auf die weit verbreitete Benutzung des Internets und der Mobiltelefone in der Verbreitung rassistischer Botschaften hin. Mehr
Police Day
Verantwortlicher Polizeitag in der Slowakei
Polizeitag - eine jährliche nationale Veranstaltung in der Slowakei - fand am 28. Juni 2008 statt. Diese Veranstaltung wurde gleichzeitig in 3 Städten abgehalten: Bratislava, Banská Bystrica und Košice. Dieses Jahr nahm der slowakische Insafe-Knotenpunkt Zodpovedne.sk an der Veranstaltung teil, um für sein Projekt zu werben.
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ISFEEuroparat schließt sich mit Wild Web Woods PEGI Online an
Die Interactive Software Federation of Europe (ISFE) kündigte die PEGI Online Anmeldung für "Wild Web Woods" an, einem vom Europarat veröffentlichten Videospiel. Wild Web Woods, wie in der INSAFE Newsletter vom Februar 2008 mitgeteilt, wurde entwickelt um Kindern - hauptsächlich zwischen 7 und 10 Jahren - zu helfen, die Grundregeln der Internetsicherheit auf interessante und lustige Art und Weise zu lernen. Der Europarat führte das Spiel in englischer Version am Safer Internet Day 2008 ein. Bis jetzt hat das Spiel 1,7 Millionen Einzeltreffer erzielt. Mehr

brochure
Nicht alles, was geht, ist auch erlaubt!
Urheberrecht: Die scheinbar unendlichen Möglichkeiten im Internet kollidieren mit sehr realen legalen Einschränkungen - klicksafe veröffentlicht eine Broschüre über Urheber- und Persönlichkeitsrechte.

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Gaming SchoolWii oder nicht Wii, das ist hier die Frage
Ein weiteres Insafe-Ausbildungstreffen begann am Montag, den 23. Juni während des Vormittages in Kopenhagen und wurde am Abend des 24. mit einem Treffen der TeilnehmerInnen aus 25 europäischen Ländern rund um ein Lagerfeuer beendet, im wahrhaftigen Geist des Mittsommerfestes.
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Toon Festival unter dem Eiffelturm!Toon Festival
Vom 2. bis 25. Juni stellten "la Cartoonerie" (Kreations- und Austauschsite für Kindercartoons) und das CIDJ (Informations- und Dokumentationszentrum für Jugendliche) das erste Zeichentrickfestival von und für Jugendliche vor. Im Rahmen dieses Festivals wurden junge InternetbenutzerInnen eingeladen, ihre eigenen Cartoons auf der Cartoonerie Website zu entwerfen, entweder allein oder als Gruppe aus einem der Workshops, die in den Cyb-Zugangspunkten organisiert und vom französischen Jugend- und Sportministerium unterstützt wurden. Es gab drei Kategorien: Humor, Umwelt und Workshop-Filme. Mehr

Sieciaki on Holiday“Sieciaki in Urlaub” Tour
Sieben Urlaubsorte, etwa 3500 jugendliche TeilnehmerInnen, ein Freiluftkino, Hip-Hop-Konzerte, Spiele und Rätselspiele zur Internetsicherheit sowie viele andere Attraktionen... Die dritte pädagogische Sommertour "Sieciaki in Urlaub" hat eben in Polen angefangen.

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Child sexual abuse conferenceKonferenz: Save the Children Finnland
28. August 2008, Helsinki
Save the Children Finnland organisiert am Donnerstag, den 28. August 2008 die internationale Konferenz: "Kinderpornographie gibt es nicht - es handelt sich um Kindesmissbrauch".
Der finnische Knotenpunkt wird am Nachmittag des 27. Augustes ein informelles Treffen organisieren, um genauer auf seine Projekte im Bereich der Internetsensibilisierung (z.B. Moderatorenausbildung und Aktivitäten im Bereich des Social Networking) einzugehen und gute Ideen und Praxisbeispiele auszutauschen. Mehr

Conference in WarsawDer Schutz von Kindern und Jugendlichen online
18.-19. September 2008 in Warschau
Die 2. internationale Konferenz “Der Schutz von Kindern und Jugendlichen online" wurde von den polnischen und deutschen Knotenpunkten für Internetsicherheit organisiert und findet am 18. und 19. September 2008 in Warschau statt.
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EuropeSafer Internet Forum 2008
25.-26. September 2008, Luxemburg
Die Europäische Kommission organisiert das Safer Internet Forum 2008 in Luxemburg am 25. und 26. September.
Ziel des Safer Internet Forums ist es, Interessenvertreter wie NROs, Regierungen, ForscherInnen, IndustrievertreterInnen, einschließlich Internetdienstanbieter, Mobilfunkbetreiber, Social-Networking-Sites und Softwareentwickler zusammenzuführen, um Themen in Bezug auf die Sicherheit der Kinder zu diskutieren, die Internet und neue Kommunikationstechnologien benutzen , und dazu beizutragen, das allgemeine Verständnis dieser Themen auf europäischer Ebene zu verbessern. Mehr

Mobile internetMobiltelefone: Opt-In oder Opt-Out für den Internetzugang
Der tschechische Mobiltelefonanbieter Vodafone hat vor einem Monat eine kleine Revolution gestartet. Alle potentiell schädlichen Inhalte sind für seine Mobiltelefonabonnenten unzugänglich geworden. Ein Opt-In Schema wurde eingeführt, das die BenutzerInnen dazu verpflichtet, gewisse Dienstleistungen zu finden und sich einzuschreiben, um Zugang zu gewissen Inhalten (Porno usw.) im Internet zu erhalten. Mehr


Das Internet und das Gesetz - wie steht es mit der Inhaltsbewertung?
Vor kurzem veröffentlichte EG-Dokumente haben die Aufmerksamkeit der Medien- und InternetspezialistInnen wieder auf das Thema Inhaltsbewertung geleitet, was sich in kürzlich stattgefundenen Aktivitäten in der Tschechischen Republik widerspiegelt. Während der vom tschechischen Knotenpunkt für Internetsicherheit organisierten Internet & Gesetz-Konferenz im Juni wurden wichtige Maßnahmen zur Einrichtung eines direkten Dialoges zwischen den MedienspezialistInnen und den PolitikerInnen getroffen. Mehr

Insafe ist ein europäisches Netzwerk von 25 Knotenpunkten in 25 Ländern, die sich dem erhöhten Bewusstsein für Internetsicherheit widmen. Insafe wird vom European Schoolnet koordiniert und von der Europäischen Kommission durch das Safer Internet Programm unterstützt.

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