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Insafe Newsletter
Ausgabe 41: Dezember 2008 |
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Willkommen zur Insafe Newsletter!
Das mobile Internet - Kinder und Internet auf mobilen Geräten Design wird immer untergraben. Auf diese Art schreiten die Menschheit und ihre Technologien voran, wenn wir diese besondere dialektische Theorie akzeptieren.
Nehmen wir das Mobiltelefon: Das Phänomen des "Happy Slapping" ist ein direktes Resultat der Eingliederung einer digitalen Kamera in die Telefone. Die Technologie trägt keine Schuld; jemand, vielleicht die Eltern, trägt jedoch die Verantwortung, weil er bestenfalls unwissenden und schlimmstenfalls gehässigen Personen die Technologie zur Verfügung gestellt hat. Das Dilemma der Verfügbarkeit der Technologie ist Teil einer anhaltenden Debatte zwischen Freiheit und Verantwortung.
Wir haben bereits früher darüber diskutiert, dass die Freiheit, die uns die Technologie bietet, voraussetzt, dass wir die Verantwortung für unsere Handlungen übernehmen.
Der nächste Schritt für den Mobilfunk ist die umfassendere Verfügbarkeit von Internet auf mobilen Geräten. Obwohl das Web nun bereits seit einiger Zeit zur Verfügung steht, werden technologische Fortschritte in diesem Bereich tiefgreifende Auswirkungen haben. Hier ein paar Beispiele:
- Die Entwicklung des iPhone mit einem Browser, der ein hochqualitatives Surfen ermöglicht (im Vergleich zu der automatischen Wiedergabe von Seiten durch frühere Versionen mobiler Browser)
- Die Entwicklung von Betriebssystemen unabhängig von der Telefonherstellung, zum Beispiel die Einführung von Windows Mobile, Googles Android und die Verfügbarkeit von mehreren leistungsstarken mobilen Browsern (Opera Mini, zum Beispiel)
- Die Entwicklung von Adobe Flash auf mobilen Plattformen
- Die Entwicklung von mobiltelefonfreundlichem Site-Design (insbesondere von Social-Networking-Sites wie Facebook)
- Lösungen für den Datendownload, die den Preis der Internetverbindungen auf Mobiltelefonen bedeutend reduzieren.
Mikro-Blogging wie Twitter ist auf mobilen Geräten weitgehend verfügbar, sowie auch e-Mails: Hier ist der BlackBerry seit langem (was Internet angeht) synonym mit mobilem Datentransfer. Diese Art Anwendung kann nur dann an Popularität gewinnen, wenn die Kosten des Datentransfers gesenkt werden. In Großbritannien zum Beispiel wird das iPhone von Apple mit einer Datentransferpauschale angeboten; sein Design und das Markenbild machen es vor allem für finanzstarke junge Leute sehr anziehend. Eine billigere Alternative hierzu ist das "Facebook Telefon" von operator 3, das sich deutlich an junge Leute richtet. Der Aboplan von etwa 18 Euro pro Monat beinhaltet das Telefon sowie eine unbeschränkte Anzahl von Facebook- und Skype-Anrufen, den Zugang zu Windows Live Messenger und einen Zugang zum Web von bis zu 1 GB pro Monat sowie eine Telefonpauschale.
Welche Auswirkungen wird dies auf die Nutzung von Mobiltelefonen durch unsere Kinder haben? Voraussichtlich werden bald mehr US-Teenager über ihre Mobiltelefone im Internet surfen als über Computer. Gleichzeitig deutet eine kürzlich veröffentlichte Studie darauf hin, dass "das mobile Internetpublikum in höherem Maße aus jungen BenutzerInnen besteht als jenes des computerbasierten Internets; 25% der mobilen Internetkonsumenten sind zwischen 15 und 24 Jahren alt, gegenüber 16% der computerbasierten BenutzerInnen. 23% der computerbasierten BenutzerInnen hat das Alter von 55 Jahren überschritten; nur 12% dieser Altersgruppe bedient sich des mobilen Internets." Die Herausforderungen, denen wir uns in Bezug auf das mobile Internet gegenübersehen werden, werden vor allem die jüngeren Mitglieder der Gesellschaft betreffen.
Die neue Grenze des mobilen Internets hat bereits zu Vorhersagen geführt, dass das Botnet-Phänomen sich diese neue Technologie zueigen machen und neue Gefahren mit sich bringen wird. In der Hoffnung, dass eine erkannte Gefahr eine gebannte Gefahr ist, freuen wir uns darauf, bald Ausrüstung mit eingebauten Sicherheitsmaßnahmen erstehen zu können.
Die Debatte, inwiefern die Betreiber kontrollieren können, welche Inhalte Jugendlichen zur Verfügung stehen, ist bereits in vollem Gange. Wie wir wissen, ist eine technische Antwort auf ein menschliches Problem nicht ausreichend. Es handelt sich unweigerlich um eine Frage der Medienbildung, und hier kommt das Insafe Netzwerk ins Spiel.
Während Sie Ihre Weihnachtssocke mit Mobiltelefonen der neuesten Generation füllen, wünschen wir Ihnen eine sicheres -mobiles- Surfen im Jahr 2009.

Die nächste Insafe Newsletter wird im Februar veröffentlicht und wird über die Vorbereitungen für den Safer Internet Day 2009 berichten. Ein frohes Neues Jahr!
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Eurobarometer Umfrage Die Eurobarometer Umfrage 2008, die in Kürze veröffentlicht wird, zeigt, dass 11 % der Kinder in der EU über ein Mobiltelefon mit Internetzugang verfügen. Zwischen den verschiedenen Ländern sind die Unterschiede noch größer: Jugendliche in Estland (30%), Litauen und Lettland (29%), Slowenien (26%) und Finnland (22%) greifen am häufigsten über ihr Mobiltelefon auf Internet zu. Mehr
Die Telefonzelle – Ein Überbleibsel alter Mediennutzung Von den stickigen Kinosälen und Telefonzellen hin zu den offenen Netzwerken von YouTube und Mobiltelefonen: Während die eine Generation mit Medien in geschlossenen Räumen aufgewachsen ist, wächst heute eine andere Generation auf, die in offenen Netzwerken agiert und denkt. Wie verstehen wir, die Erwachsenen, die erste Generation der Netzwerkgesellschaft - und wie sprechen wir mit ihren Vertretern? Mehr
 Phonepayplus bringt die Sicherheit in den KlassensaalIn Zusammenarbeit mit Ministry of Sound, der Peter Jones Foundation und Make Your Mark, einem von der britischen Regierung geförderten Unternehmen, hat PhonepayPlus PhoneBrain entwickelt - ein einzigartiges, lehrplanbasiertes IKT- und Unternehmensschulprogamm. Mehr Schwedische Online-Klinik für Jugendliche Hunderttausende junger Schweden besuchen jedes Jahr Jugendkliniken, aber noch stets unterlassen viele diese Besuche - vor allem Jungen und junge Männer, die letztes Jahr nur 11,5 % der Besucher ausmachten. Die schwedische Regierung hat daher die Einrichtung einer Online-Jugendklinik in Auftrag gegeben, die im November eröffnet wurde. Mehr
Neuer Kurs über Internetsicherheit in PolenAm Safer Internet Day 2008 startete die Stiftung Nobody’s Children ihr neues Projekt : e-Learning Kurse über Internetsicherheit für Kinder, Jugendliche, Eltern und LehrerInnen. Der erste, am SID 2008 gestartete e-Learning Kurs richtete sich an Kinder zwischen 7 und 11 Jahren. Im November 2008 wurde ein neuer Kurs namens "Safe surfing the net" für 8- bis 12-jährige Kinder veröffentlicht. Mehr
 2008 "Watch Your Space"-UmfrageDiese Umfrage über die Benutzung von Social-Networking-Sites durch Jugendliche in Irland weist darauf hin, dass diese Sites sich weiterhin großer Popularität erfreuen. In Bezug auf die Zugriffshäufigkeit ähneln die Resultate von Januar 2008 jenen von 2007. Die Jugendlichen scheinen jedoch weniger Zeit auf diesen Sites zu verbringen. Mehr
Umfassendste Studie über die Mediennutzung der Jugendlichen veröffentlichtMehr als drei Jahre lang interviewten die Forscherin Mizuko Ito und ihr Team (University of California, Irvine) über 800 Jugendliche und junge Erwachsene und beobachteten über 5000 Stunden lang ihr Online-Verhalten als Teil der umfassendsten US-Studie über die Mediennutzung der Jugendlichen. Mehr
Virtuelle Welten - echtes Geld. Multiplayer-Online-Spiele "leicht verwundbares Ziel" für Cyberkriminelle - Bericht der EU-Agentur warnt Echtes, fest auf dem 1.5 Milliarden Euro schweren Markt der virtuellen Güter angelegtes Geld führt zu einer Welle von Malware, die etwa 1 Milliarde BenutzerInnen weltweit bedroht. Der Bericht der EU-Agentur enthält 12 Empfehlungen für Regierungen, Spielproduzenten und BenutzerInnen. Mehr
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Insafe Quiz
Am 1. Dezember 2008 startete das Insafe Netzwerk seine erste globale Aktivität für den Safer Internet Day 2009, der am 10. Februar 2009 stattfindet: Ein Quiz in 22 Sprachen! Mehr
E-Inclusion-EU-Ministerkonferenz
30. November - 2. Dezember 2008, Wien. Während die Kampagne "e-Inclusion: be part of it!" zu Ende geht, ist es Zeit, Ergebnisse zu feiern und Erfolge im Bereich der e-Inclusion vorzuführen. Auch ist es Zeit, Bilanz zu ziehen über die zukünftigen Aktivitäten und Verpflichtungen zu erneuern, um alle Menschen in die Informationsgesellschaft einzubeziehen. Mehr
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Neue Umfrage - Kinder und Mobiltelefone Im November 2008 hat mobilkom austria, Partner von Saferinternet.at, eine neue Umfrage über die Benutzung von Mobiltelefonen durch Kinder in Österreich veröffentlicht. Während die Eltern bei Mobiltelefonen vor allem die Aspekte der Sicherheit und Kontrolle schätzen, sehen Kinder Mobiltelefone als Statussymbol und als Hilfsmittel für die Organisation ihrer Freizeit an. Mehr
 PEGI supports successful 2nd “Game-city” event in Vienna The second "Game-city" event organised by the Austrian Entertainment Software Association OVUS and the city of Vienna in the city town hall, was an overwhelming success. With more than 52,000 visitors, a 100% increase on last year, growth expectations were exceeded. Mehr
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Insafe ist ein europäisches Netzwerk von 26 Knotenpunkten in 26 Ländern, die sich dem erhöhten Bewusstsein für Internetsicherheit widmen. Insafe wird vom European Schoolnet koordiniert und von der Europäischen Kommission durch das Safer Internet Programm unterstützt.
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