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Das mobile Internet - Kinder und Internet auf mobilen Geräten
Design wird immer untergraben. Auf diese Art schreiten die Menschheit und ihre Technologien voran, wenn wir diese besondere dialektische Theorie akzeptieren. |
Nehmen wir das Mobiltelefon: Das Phänomen des "Happy Slapping" ist ein direktes Resultat der Eingliederung einer digitalen Kamera in die Telefone.
Die Technologie trägt keine Schuld; jemand, vielleicht die Eltern, trägt jedoch die Verantwortung, weil er bestenfalls unwissenden und schlimmstenfalls gehässigen Personen die Technologie zur Verfügung gestellt hat. Das Dilemma der Verfügbarkeit der Technologie ist Teil einer anhaltenden Debatte zwischen Freiheit und Verantwortung.
Wir haben bereits früher darüber diskutiert , dass die Freiheit, die uns die Technologie bietet, voraussetzt, dass wir die
Verantwortung für unsere Handlungen übernehmen.
Der nächste Schritt für den Mobilfunk ist die umfassendere Verfügbarkeit von Internet auf mobilen Geräten. Obwohl das Web nun bereits seit einiger Zeit zur Verfügung steht, werden technologische Fortschritte in diesem Bereich tiefgreifende Auswirkungen haben. Hier ein paar Beispiele:
- Die Entwicklung des iPhone mit einem Browser, der ein hochqualitatives Surfen ermöglicht (im Vergleich zu der automatischen Wiedergabe von Seiten durch frühere Versionen mobiler Browser)
- Die Entwicklung
von Betriebssystemen unabhängig von der Telefonherstellung, zum Beispiel
die Einführung von Windows Mobile, Googles Android und die Verfügbarkeit von mehreren leistungsstarken mobilen Browsern (Opera Mini, zum Beispiel)
- Die Entwicklung
von Adobe Flash auf mobilen Plattformen
- Die Entwicklung
von mobiltelefonfreundlichem Site-Design (insbesondere von Social-Networking-Sites wie Facebook)
- Lösungen für den Datendownload, die den Preis der Internetverbindungen auf Mobiltelefonen bedeutend reduzieren.
Mikro-Blogging wie Twitter ist auf mobilen Geräten weitgehend verfügbar, sowie auch e-Mails: Hier ist der BlackBerry seit langem (was Internet angeht) synonym mit mobilem Datentransfer. Diese Art Anwendung kann nur dann an Popularität gewinnen, wenn die Kosten des Datentransfers gesenkt werden. In Großbritannien zum Beispiel wird das iPhone von Apple mit einer Datentransferpauschale angeboten; sein Design und das Markenbild machen es vor allem für finanzstarke junge Leute sehr anziehend. Eine billigere Alternative hierzu ist das "Facebook Telefon" von operator 3, das sich deutlich an junge Leute richtet. Der Aboplan von etwa 18 Euro pro Monat beinhaltet das Telefon sowie eine unbeschränkte Anzahl von Facebook- und Skype-Anrufen, den Zugang zu Windows Live Messenger und einen Zugang zum Web von bis zu 1 GB pro Monat sowie eine Telefonpauschale.
Welche Auswirkungen wird dies auf die Nutzung von Mobiltelefonen durch unsere Kinder haben? Voraussichtlich werden bald mehr US-Teenager über ihre Mobiltelefone im Internet surfen als über Computer. Gleichzeitig deutet eine kürzlich veröffentlichte Studie darauf hin, dass "das mobile Internetpublikum in höherem Maße aus jungen BenutzerInnen besteht als jenes des computerbasierten Internets; 25% der mobilen Internetkonsumenten sind zwischen 15 und 24 Jahren alt, gegenüber 16% der computerbasierten BenutzerInnen. 23% der
computerbasierten BenutzerInnen hat das Alter von 55 Jahren überschritten; nur 12% dieser Altersgruppe bedient sich des mobilen Internets."
Die Herausforderungen, denen wir uns in Bezug auf das mobile Internet gegenübersehen werden, werden vor allem die jüngeren Mitglieder der Gesellschaft betreffen.
Die neue Grenze
des mobilen Internets hat bereits zu Vorhersagen
geführt, dass das Botnet-Phänomen sich diese neue Technologie zueigen machen und neue Gefahren mit sich bringen wird. In der Hoffnung, dass eine erkannte Gefahr eine gebannte Gefahr ist, freuen wir uns darauf, bald Ausrüstung mit eingebauten Sicherheitsmaßnahmen erstehen zu können.
Die Debatte, inwiefern die Betreiber kontrollieren können, welche Inhalte Jugendlichen zur Verfügung stehen, ist bereits in vollem Gange. Wie wir wissen, ist eine technische Antwort auf ein menschliches Problem nicht ausreichend. Es handelt sich unweigerlich um eine Frage der Medienbildung, und hier kommt das Insafe Netzwerk ins Spiel.
Während Sie Ihre Weihnachtssocke mit Mobiltelefonen der neuesten Generation füllen, wünschen wir Ihnen eine sicheres -mobiles- Surfen im Jahr 2009.

Die nächste Insafe Newsletter wird im Februar veröffentlicht und wird über die Vorbereitungen für den Safer Internet Day 2009 berichten. Ein frohes Neues Jahr!
| Autor: |
Chris Jenkins, Insafe |
| veröffentlicht: |
Tuesday, 2 Dec 2008 |
| Letzte Änderung: |
Monday, 6 Apr 2009 |
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