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"Save the Children" und die Verantwortung der Industrie
Während der letzten Jahre hat „Save the Children“ Italien die Vertreter der IKT-Industrie dazu angeregt, sich Institutionen und NGOs, die sich für die Rechte von Kindern einsetzen, sowie Verbraucher- und Elternverbänden gegenüber zu öffnen. „Save the Children“ fördert außerdem gemeinsame Vorgehensweisen und Strategien im Hinblick auf den Schutz von Kindern. |
Im Rahmen von EASY, der nationalen italienischen Kampagne zu einem positiven und verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Medien, die von der Europäischen Union kofinanziert wurde, hat „Save the Children” zahlreiche Aktivitäten für und in Zusammenarbeit mit den Industrieakteuren durchgeführt, um deren Verantwortung bei der Bereitstellung von Werkzeugen und Diensten für Kinder hervorzuheben.
„Save the Children” vertritt die Meinung, dass Sicherheit für Kinder von der IKT-Industrie als ein Mehrwert angesehen und als Bestandteil der sozialen Verantwortung des Unternehmens verstanden werden sollte.
Diese Ansicht versucht „Save the Children” durch eine Reihe wichtiger Veranstaltungen an die breite Öffentlichkeit zu bringen, in denen die Arbeit der Organisation allen Akteuren bekanntgemacht wird. Dadurch konnte sie eine wichtige Zusammenarbeit mit den IKT-Vertretern innerhalb Italiens aufbauen.
Zum Safer Internet Day 2007 hat „Save the Children” einen Runden Tisch organisiert, an dem es die Hauptvertreter der wichtigsten italienischen IKT-Firmen versammelt hat. Das Ziel war es, über Verantwortlichkeiten zu diskutieren um eine sicherere Nutzung der Produkte von Kindern und Jugendlichen zu gewährleisten. Das war ein guter Startpunkt für die Industrie, Antworten auf einige Fragen zu geben, wie: „Was ist Ihre Verantwortung? Was tun Sie, um die Risiken von Kindern im Umgang mit neuen Technologien zu verringern? Was könnten Sie zusätzlich tun?” In Zusammenarbeit mit Vodafone Italien konnte ein Elternratgeber für einen verantwortungsvollen Umgang mit Handys erstellt werden.
Um einen konkreten Dialog mit den Akteuren aus dem IKT-Sektor herzustellen, hat „Save the Children” zum SMAU (der wichtigsten IKT-Handelsmesse Italiens), das Seminar „Soziale Unternehmensverantwortung und Rechte der Kinder – ein Mehrwert für ein Unternehmen? Organisiert.
Das Seminar wurde von hochrangigen Vertretern der italienischen IKT-Industrie besucht: der größte Soziale Netzwerk-Anbieter, italienische Mobilfunkanbieter, Microsoft und verschiedene Vereinigungen nahmen daran teil. Das Ziel war das Herbeiführen einer Diskussion und die Förderung einer neuen Perspektive in der italienischen IKT-Industrie hinsichtlich der Beziehung junger Menschen zu den neuen Medien und in Bezug auf ihre sichere Nutzung.
Im Jahre 2008 ist „Save the Children” diesen Weg weitergegangen, mit besonderem Fokus auf das Phänomen Soziale Netzwerke und mit dem Ziel, die Rolle und Verantwortung der IKT-Industrie zu verstärken. Dazu hat die Organisation zum Safer Internet Day 2008 den Runden Tisch „Teenager und Soziale Netzwerke“ organisiert, der die Industrie dazu bewegen sollte, mehr Verantwortung zu übernehmen und ihre Kunden mit Informationen und Instrumenten zu versorgen um Kinder, die diese Produkte nutzen, zu schützen. Es sollte das Bewusstsein dafür geschärft werden, dass darauf hingearbeitet werden muss, Soziale Netzwerke sicherer zu machen um so Problemen vorzubeugen. Als Beweis für das Engagement der italienischen Sozialen Netzwerk-Anbieter auf diesem Gebiet kann“easyZONE” (das erste Community Game in Zusammenarbeit mit dem wichtigsten italienschien Bildungsportal) genannt werden sowie die Unterstützung, die „Save the Children“ von einigen Sozialen Netzwerk-Anbietern bei der Förderung der Internetkampagne erhält “Posta con la testa”.
| Autor: |
Maria Elisa Marzotti, Save the Children Italy |
| veröffentlicht: |
Monday, 10 Nov 2008 |
| Letzte Änderung: |
Monday, 6 Apr 2009 |
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