Hauptziel des Workshops war es, eine Plattform für anfängliche Diskussionen über die e-Inclusion und die auf dem Spiel stehenden einschlägigen ethischen Aspekte bereitzustellen. Das Treffen wurde von Dr. Paul Timmers vom Generaldirektorat Informationsgesellschaft der Europäischen Kommission eröffnet. Er hieß eine große Anzahl an TeilnehmerInnen willkommen und bot einen allgemeinen Überblick über die Richtlinie der Kommission zur e-Inclusion. Er hob hervor, dass der Workshop sich dem ethischen Aspekt und der e-Inclusion im Allgemeinen zuwenden werde, um die Diskussionen der TeilnehmerInnen nicht auf Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) oder Forschung und Entwicklung zu beschränken.
Mehrere Themen wurden während des Workshops angesprochen und haben die Basis für zukünftige Diskussionen geschaffen. Die einstimmige Meinung lautete, dass Technologien vertrauenswürdig, sicher und zuverlässig sein müssen und dass es den Menschen möglich sein muss, auszusteigen, ohne auf irgendeine Art benachteiligt zu werden. Weiterhin wurde festgehalten, dass IKT den BenutzerInnen eine Auswahl zur Verfügung stellen und ihre Bedürfnisse befriedigen sollte und nicht umgedreht.
Alles in allem einigten sich die Anwesenden darauf, dass Ethik im Zusammenhang mit der Informations- und Kommunikationsgesellschaft eine Kraft ist, die in Betracht gezogen werden muss. Außerdem handelt es sich bei Ethik nicht nur um Fragen der Privatsphäre. Es gibt in der Tat eine offene Liste ethischer Überlegungen in Bezug auf die Technologie und die Gesellschaft. Wir müssen eine Rangfolge festlegen, um zu ermitteln, welche dieser Überlegungen ethisch gesehen für uns am wichtigsten sind.
Die wichtigsten Schlussfolgerungen des Workshops werden in einem Bericht zusammengefasst und der Öffentlichkeit auf den
e-Inclusion Seiten der Website der Europäischen Kommmission zur Verfügung gestellt.
Ein zweiter Workshop wird im Mai 2008 organisiert, zu dem eine große Anzahl an Interessenvertretern eingeladen wird, um als Teil der i2010 Konferenz unter slowenischer Präsidentschaft an einer Diskussion auf höchster Ebene teilzunehmen.
Mirela-Alina Gica, Insafe