Jim Gamble, Vorstandsvorsitzender des Child Exploitation and Online Protection Centre (CEOP), erklärt, dass die Institution pro Monat 10 Berichte von Kindern aus dieser Altersgruppe erhält. „Zum Teil erst acht Jahre alte Kinder werden in ihrer Anwendung des Internets immer raffinierter,“ sagt er. „Aber wenn die natürliche, arglose Naivität der Kinder mit der offenen und oft ungezügelten Art der virtuellen Welt zusammenstößt, wird ihre Sicherheit immer in Frage gestellt sein.“
Um für die zunehmenden Bedürfnisse dieser besonderen Altersgruppe zu sorgen, hat das Child Exploitation and Online Protection Centre (CEOP) ein neues Programm für LehrerInnen und Eltern entwickelt, das alle Arten von Internet- und Textaktivitäten deckt. Das Programm ist Teil der Aktivitäten des CEOP in seiner Funktion als britischer Knotenpunkt von INSAFE, dem europäischen Safer Internet Netzwerk, und wurde offiziell am 24. Oktober 2007 vorgestellt.
Alle Bildungsressourcen des CEOP werden unter der Marke „Think U Know“ herausgebracht. 8-10jährige, die der Think U Know Website einen Besuch abstatten, (http://www.thinkuknow.co.uk/) werden 4 ansprechende, speziell für ihr Alter gestaltete Rubriken vorfinden:
-Spaß haben
-Kontrolle behalten
-Bericht erstatten
-Cybercafé Das neue Programm wurde in Zusammenarbeit mit BECTA, der britischen Agentur für pädagogische Kommunikationstechnologien, entwickelt, der die britische Regierung die Verbesserung der Anwendung der Technologie im Unterricht anvertraut hat. LehrerInnen und SchülerInnen haben ebenfalls zu der Entwicklung beigetragen.
Seit September 2006 hat eine auf Sekundarschulen gerichtete Kampagne mehr als eine Million SchülerInnen erreicht. Mit so vielen internetbewussten Kindern online wird das Web zu einer sehr feindseligen Umgebung für diejenigen, die damit Missbrauch treiben möchten.
Schulen, die an der Kampagne teilnehmen möchten, haben Zugang zu Ressourcen, einschließlich Spielen und Unterrichtsplänen, um den Kindern sichere Richtlinien über E-Mails, Mobiltelefone, Cybermobbing, soziale Netzwerke und die Gefahr der „Fremden“ online zu geben.
Wenn Sie denken, das ist alles, überlegen Sie es sich noch einmal und markieren Sie den Monat Februar 2008 in Ihrem Kalender: Dann bekommen die sehr jungen britischen InternetbenutzerInnen zwischen 5 und 7 Jahren ihre eigene Rubrik auf der Think U Know Website.
CEOP TIPPS FÜR KINDER, DIE DAS INTERNET BENUTZEN
- Gebt euren richtigen Namen auf Spiel-Seiten nicht an
- Nehmt am besten niemanden in eure Liste für die sofortige Nachrichtenübermittlung auf, den Ihr nicht persönlich kennt
- Ihr könnt Personen auf eurer Liste und im Chat-Bereich blockieren
- Trefft euch besser nicht mit Personen, die Ihr online kennen gelernt habt, sie sind vielleicht nicht, wer sie zu sein vorgeben
- Erzählt einer erwachsenen Person eures Vertrauens darüber, wenn ein Online-Freund sich mit euch treffen möchte
- Meldet Personen, von denen Ihr denkt, dass es Erwachsene sein könnten, bei CEOP
Sofia Aslanidou, Insafe