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Alphabetisierung ist das beste Hilfsmittel

Der 8. September ist der Internationale Tag der Alphabetisierung der UNESCO. Jedes Jahr erinnert die UNESCO die internationale Gemeinschaft am Internationalen Tag der Alphabetisierung an den weltweiten Stand der Alphabetisierung und der Erwachsenenbildung.

Trotz zahlreicher und unterschiedlicher Bemühungen bleibt die Alphabetisierung ein schwer erreichbares Ziel: Etwa 74 Millionen Erwachsene können weder lesen noch schreiben; ein Fünftel der Erwachsenen sind nicht lese- und schreibkundig, zwei Drittel hiervon sind Frauen. 75 Millionen Kinder besuchen keine Schule, viele andere sind nur unregelmäßig anwesend oder brechen die Schule ab.

Der Internationale Tag der Alphabetisierung 2008 lenkt die Aufmerksamkeit insbesondere auf die bedeutende Beziehung zwischen Alphabetisierung und Gesundheit.

Auf unsere Art und Weise, als Netzwerk, streben wir von Insafe eine viel weitreichendere Form der Alphabetisierung an, die ebenfalls die digitale Kompetenz und Medienbildung sowie die Kompetenzen zur Verarbeitung von Informationen beinhaltet. Wir möchten die Menschen auf die Bedeutung und die Risiken aufmerksam machen, die mit der Benutzung der neuen Kommunikationsmedien, insbesondere Internet und Mobiltelefon, verbunden sind.

Wenn wir einen Blick in die Zukunft werfen und dabei diese zwei Aspekte von IKT berücksichtigen, scheint uns die Vorhersage besonders interessant, dass "Mobiltelefone unter Jugendlichen in den USA die Computer an Beliebtheit übertreffen werden" (CNET). Diese erstaunliche Entwicklung bringt weitere Herausforderungen mit sich. Wie können wir BenutzerInnen erreichen und Strategien für diesen sich entwickelnden Markt hervorbringen?

Eine wichtige Debatte ist im Gange über die Tatsache, dass das Internet dafür kämpft, unzensiert und offen zu bleiben, während Mobilfunkbetreiber dazu ermutigt werden, den Zugang zu beschränken. Angenommen, dass wir eine narrensichere Technologie entwerfen können, die dies bewerkstelligen kann, wieso scheint es uns gerechtfertigt, "unerwünschte" Inhalte aus Telefonen herauszufiltern, jedoch nicht aus Computern? Es besteht sicherlich das gleiche Bedürfnis für e-Bildung. (Siehe Bill Thompsons Artikel für die BBC.)

Zum Thema e-Bildung möchten wir noch erwähnen, dass das das Programm "One Laptop per Child" seinem Namen in Niue, einer kleinen Nation des Südpazifiks, alle Ehre gemacht hat; 100% der Kinder verfügen hier über einen tragbaren Rechner (BBC). Hoffen wir also, dass die niueanischen Kinder sich die nötigen Kenntnisse aneignen, um in aller Sicherheit das Beste aus dieser Gelegenheit zu machen.


ILD 2008

Autor: Chris Jenkins, Insafe
veröffentlicht: Monday, 8 Sep 2008
Letzte Änderung: Friday, 19 Sep 2008
 
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