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Die Kinder schützen, wo immer sie sind: Die e-Sicherheits-Arbeitstage

Becta leitet landesweit eine Initiative in Großbritannien, die den lokalen Behörden bei der Entwicklung von Strategien und Protokollen hilft, um das Thema e-Sicherheit zu behandeln.

Jede lokale Behörde in Großbritannien hat in Erwiderung auf das 2003 erschienene Grünbuch „Every child matters“ („Jedes Kind zählt“) und auf die Vorschriften des Kindergesetzes von 2004 (siehe dazugehörige Dokumente) ein lokales Gremium zum Schutz von Kindern (Local Safeguarding Children Board – LSCB) zusammengestellt. LSBCs sind „die ausschlaggebenden gesetzlichen Mechanismen zur Abstimmung der Art, wie die einschlägigen Organisationen jedes lokalen Bereichs zusammenarbeiten werden, um das Wohlbefinden der Kinder zu schützen und zu fördern und um die Wirksamkeit ihrer Handlungen zu gewährleisten“ (Quelle: Local Safeguarding Children Board Guidance – Begleitschreiben, http://www.everychildmatters.gov.uk/strategy/guidance)

Im Kontext des Schutzes von Kindern streben die LSCBs danach, Kinder und Jugendliche:

  • vor Misshandlung, Vernachlässigung, Gewalt und sexuellem Missbrauch zu schützen
  • vor durch Unfall verursachten Verletzungen und Tod zu schützen
  • vor Belästigung und Diskriminierung zu schützen
  • vor kriminellem und antisozialem Verhalten in oder außerhalb der Schule zu schützen
  • sicher, stabil und versorgt zu wissen

    e-Sicherheit geht aus diesem Kontext hervor. Um LSCBs bei der Erfüllung des Bestandteils der e-Sicherheit ihres Auftrags zu unterstützen, hat Becta den Prozess der Entwicklung eines empfohlenen Aktionsplans koordiniert und lokale Behörden sowie andere zuständige Interessenvertreter zu den e-Sicherheit-Arbeitstagen eingeladen. Zwei solcher Treffen fanden am 13. beziehungsweise und 14. September in Solihull, Midlands und in London statt. Die Tagesordnung konzentrierte sich auf organisierte Gruppenarbeit zu den folgenden Themen:

    • Definition einer LSCB e-Sicherheits-Strategiegruppe – Mitgliedschaft, Rollen, Verantwortungen
    • Entwicklung einer LSCB Richtlinie – Zweck, wem gehört sie, woraus besteht sie, wie oft sollte sie erneuert werden, wer überwacht sie, usw.
    • Gewährleistung robuster Vorschriften für Internetdienstanbieter – Standards, Erlaubnis, Benutzerrichtlinien, klare Berichtvorschriften, wer trägt welche Verantwortungen usw.
    • Verbreitung eines Bildungs- und Ausbildungsprogramms – wer sollte ausgebildet werden, wer führt die Ausbildung durch, welche Ressourcen gibt es, wie oft, usw.
    • Überwachung und Berichterstattung – wer überwacht die Aktivitäten, sammelt Daten, welche Art von Daten, usw.
    • Ablauf der behördlichen Maßnahmen bei Zwischenfällen – klare Berichtvorschriften bei den für Kinder zuständigen Diensten zur Weiterleitung an die verantwortliche Person, Verbindung zur Polizei und zu den Internetdienstanbietern und deren Rolle


        VertreterInnen 37 lokaler Behörden und Insafe, die Welsh Assembly und Learning and Teaching Scotland LTS wohnten den Treffen bei, deren Resultat eine neue Veröffentlichung sein wird, die anlässlich einer nationalen Konferenz am 13. Februar 2008 im Nationalen Museum für Motorräder in Solihull vorgestellt wird.

        Der britische Knotenpunkt des Insafe Netzwerkes, Empower, geleitet vom CEOP (The Child Exploitation and Online Protection), arbeitet übrigens mit BECTA in verschiedenen Arbeitsgruppen gemeinsam an Themen wie Inhalten und Richtlinien. BECTA ist einer der Hauptpartner von CEOP im pädagogischen Bereich.

        Becta will mit den Knotenpunkten des Insafe-Netzwerks für Internetsicherheit zusammenarbeiten, um gute Praxisbeispiele auszutauschen und Kindern beizubringen, wie sie sicher und verantwortlich mit digitalen Technologien umgehen können, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Schulumgebung.

        Bectas Ratschläge und Anweisungen befinden sich hier:www.becta.org.uk

        Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte ruth.hammond@becta.org.uk

        Über Becta:

        Im Bereich der Verbesserung des Lernens durch Technologie ist Becta die führende Kraft in Großbritannien. Becta arbeitet mit der Industrie zusammen, um zu gewährleisten, dass die erforderlichen Technologien für die Bildung vorhanden sind. Um den besten Nutzen aus der Technologie zu ziehen, unterstützt Becta ebenfalls den Bildungssektor, damit jeder Lernende in Großbritannien von den Vorteilen profitieren und sein Bestes geben kann.

        Seit 1998 bietet Becta Schulen und lokalen Behörden, in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kinder, Schulen und Familien (Department for Children, Schools and Families - DCFS), Ratschläge und Anweisungen über alle Aspekte der e-Sicherheit. Becta hat erkannt, dass die Verantwortung für die e-Sicherheit nicht nur bei den Experten liegt und hat sich daher bemüht, die Infrastruktur und Richtlinien in der e-Sicherheit zu fördern.

        Über EMPOWER (Insafe Knotenpunkt von Großbritannien):

        Das Zentrum Child Exploitation and Online Protection (CEOP) ist der Knotenpunkt für Internetsicherheit in Großbritannien. Die Aufgabe des CEOP liegt darin, Kinder vor dem sexuellen Missbrauch online und offline zu schützen. Dies beinhaltet, Kindern und Jugendlichen die nötigen Informationen und die nötige Bildung zu vermitteln, damit sie sich im Internet keiner Gefahr aussetzen. Alle Bildungsressourcen von CEOP werden unter der Marke „Think U Know“ veröffentlicht (www.thinkuknow.co.uk)

        CEOP hat bereits über 1.000.000 Kinder und Jugendliche in Großbritannien ausgebildet. Eine neue Bildungs- und Bewusstseinskampagne für Kinder, LehrerInnen, Eltern und BetreuerInnen wird zurzeit entwickelt und CEOP möchte bis zum 30. Juni 2009 Internetsicherheitsressourcen in alle Grund- und Sekundarschulen in Großbritannien liefern.

        Dazugehörige Dokumente:


      • veröffentlicht: Friday, 28 Sep 2007
        Letzte Änderung: Tuesday, 9 Oct 2007
         
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