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Internet in slowenischen Schulen
Dieser Artikel präsentiert Ergebnisse einer IKT Studie in slowenischen Schulen, die vom RIS Projekt - Research on Internet in Slovenia - durchgeführt wurde. Weiteres wird von einer Studie des slowenischen Knotenpunktes für Internetsicherheit - SAFE-SI - berichtet, die sich mit sicherem Einsatz des Internets beschäftigte. |
Bis jetzt wurden nur wenige Studien über den Interneteinsatz in slowenischen Schulen durchgeführt. Die einzige langfristige, jährliche Studie stammt vom RIS Projekt - Research on Internet in Slovenia - aus dem Jahre 1996.
Die aktuellsten Zahlen sind jene aus den Jahren 2002 und 2003. Sie zeigten, dass zu dieser Zeit, mehr als 99% der Grund- und Sekundarschulen zumindest über einen Computer verfügten, der ans Internet angebunden war. Internetzugang in Schulen bedeutet nicht notwendiger Weise auch Internetzugang für SchülerInnen: in Sekundarschulen waren 89.4% und in Grundschulen 80.9% der Computer, die SchülerInnen nutzen konnten, ans Internet angebunden.
In 37.9% der Schulen konnten die SchülerInnen zumindest einen ans Internet angebundenen Computer in ihrer Freizeit nutzen, doch lediglich ein Drittel der Schulen setzten das Internet im Unterricht ein. In Grund- und Sekundarschulen wurde das Internet zu 79% im EDV-Unterricht verwendet. In allen anderen Unterrichtsfächern wurde das Internet nur sehr selten (50% oder weniger) eingesetzt.
Es schien, als wären sich slowenische Schulen der Risiken und Probleme des Internets weniger bewusst, denn nur 45.2% kontrollierten die Aktivitäten der SchülerInnen im Internet. Lediglich 37.3% der Schulen verhinderten den Zugang der SchülerInnen zu potentiell verletzenden Inhalten.
Im Oktober und November 2005 führte der slowenische Knotenpunkt für Internetsicherheit, SAFE-SI, eine kleine Studie unter IT-LehrerInnen als MultiplikatorInnen über Internetsicherheit und Einsatz des Internets in Schulen durch. Die Studie zeigte, dass die MultiplikatorInnen sich für alle Sicherheitsthemen interessierten und sich vor allem mit dem Schutz vor Viren und Malware beschäftigten.
Darüber hinaus möchten sie mehr über den Missbrauch von Copyright, Spam und Filter erfahren, die potentiell gefährliche Inhalte im Internet blockieren. LehrerInnen hätten gerne mehr Informationen über geeignete Website für Kinder, bekannte Copyright- und Sicherheitsverletzungen sowie sicheren Einsatz von Chaträumen und Foren.
Darüber hinaus möchten LehrerInnen erfahren, wie man die Glaubwürdigkeit von Internetressourcen überprüfen kann. MultiplikatorInnen, die das Internet als wichtige Unterrichtsressource einsetzen, würden gerne mehr darüber erfahren, wie man sich vor illegalen und verletzenden Inhalten schützen kann. Mehr als 90% von ihnen besuchen gemeinsam mit den SchülerInnen das Internet, um geeignete Unterrichtswerkzeuge und Materialien zu finden und um den SchülerInnen zu zeigen, wie man Suchmaschinen verwendet.
Tina Zupanic und Tanja Šterk, SAFE-SI Knotenpunkt für Internetsicherheit
| veröffentlicht: |
Tuesday, 12 Sep 2006 |
| Letzte Änderung: |
Sunday, 5 Aug 2007 |
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