Ziel des Projektes EMPOWER ist es, Kinder und Jugendliche durch Informationen und Bildung mehr Entscheidungsbefugnis zu geben und dazu beizutragen, aus dem Internet einen sichereren Ort zu machen. EMPOWER ist ein 2-Millionen-Pfund-Projekt (2,9 Mio. Euro)und wird über zwei Jahre, vom 1. Juli 2007 bis zum 30. Juni 2009, andauern.
Zu den Hauptaufgaben von EMPOWER gehört eine neue nationale Bildungs- und Bewusstseinskampagne für Kinder, Jugendliche, LehrerInnen, Eltern und BetreuerInnen. Diese wird neue Bildungshilfsmittel für SchülerInnen der Grundschulebene, LehrerInnen und Eltern sowie erneuerte Hilfsmittel für SchülerInnen der Sekundarschule beinhalten. EMPOWER wird ebenfalls ein Veranstaltungsprogramm mit der Industrie aufstellen – einschließlich der Industrie für Online-Spiele und dem Finanzsektor – um die Online-Umgebungen sicherer für Kinder und Jugendliche und ablehnender für Kindersexualtäter zu machen.
Das Projekt wird von der britischen Kinderschutzbehörde Child Exploitation and Online Protection (CEOP) Centre geleitet. Die neue nationale britische Behörde CEOP wurde eingerichtet, um Kinder gegen sexuelle Belästigung zu beschützen. Zum Aufgabenbereich der CEOP gehört auch der Schutz von Kindern im Internet, der Umgang mit gefährlichen Kindersexualtätern in der Gemeinschaft, das Aufspüren von britischen Staatsangehörigen, die ins Ausland reisen, um Kinder zu missbrauchen sowie die ausschlaggebende Arbeit im Bereich des Kinderhandels.
CEOP ist ebenfalls der neue britische Knotenpunkt und das britische Mitglied von INSAFE.
Rob Wall
Leiter der internationalen
CEOP
10. Juli 2007
Schlagwörter: Britischer Knotenpunkt, CEOP, EMPOWER, thinkuknow