Die elterliche Kontrolle von Windows Vista überwacht das wirksame Funktionieren des Benutzerkontenschutzes. Administratoren (z.B. Eltern, Erziehungsberechtigte) können limitierte Benutzerkonten für individuelle Benutzer (wie Kinder z.B.) einrichten. Die Sicherheitsfunktionen werden individuell von den Benutzern bestimmt und enthalten:
- Webfilter: Die Windows Vista Ausgaben für zu Hause enthalten einen Webfilter mit Standardeinstellungen (hoch, mittel, niedrig). Diese Einstellungen sind deutlich definiert (die höchste Einstellung z.B. erlaubt nur den Zugang zu Websites, die deutlich als angebracht für Kinder identifiziert wurden sowie zu jenen, die vom Administrator zugestanden wurden). Die Einstellungen können auch angepasst werden (z.B. keine Hassreden, keine uneingestuften Websites).
Der Windows Vista Webfilter kann durch andere Filter ersetzt werden und es kann sogar über das zentralisierte Bedienungsfeld von Windows Vista darauf zugegriffen werden, wenn dieser ISV die verfügbare Windows Vista API benutzt.
- Zeitlimits: Kontrollierte Benutzerkonten können während bestimmter Zeitspannen blockiert werden.
- Spielfilter: Kontrollierte Benutzerkonten können davon abgehalten werden, Spiele mit bestimmten Einstufungen oder uneingestufte Spiele zu spielen. Die Spieleinstufungen stammen von einer vorherrschenden Einstufungsorganisation einer Region. Das Entertainment Software Rating Board (ESRB) zum Beispiel ist die vorherrschende Institution für die Vereinigten Staaten, während das Pan European Game Information (PEGI) System in Europa vorwiegt.
- Programmblockierung: Kontrollierte Benutzerkonten können davon abgehalten werden, bestimmte Anwendungen zu benutzen.
Die elterliche Kontrolle von Windows Vista basiert auf einer offenen, nicht verborgenen Vorgehensweise. Anhand einer Ikone werden die Benutzer darüber informiert, wenn ein Benutzerkonto der elterlichen Kontrolle unterliegt, und eine Fehlermeldung informiert sie darüber, wenn die elterliche Kontrolle eine Aktion blockiert, wenn sie eine eingeschränkte Handlung unternehmen. Aktivitätsberichte sind auch in Windows Vista verfügbar und können zur Vereinfachung des Dialoges zwischen Eltern und Kindern benutzt werden. Die Aktivitäten von Softwareanwendungen von Partnern können auch durch die zentralisierte Windows Vista Berichterstattung aufgezeichnet und überwacht werden, wenn die ISVs die verfügbare Windows Vista API benutzen.
In Bezug auf andere Funktionen für die Familiensicherheit, die in der Liste weiter oben erwähnt werden, beinhalten die Windows Vista Home Premium und Ultimate Versionen ein integriertes Medienzentrum, das Familiensicherheitsfunktionen für audiovisuelle Inhalte anbietet. Das Windows Vista Medienzentrum setzt auf wirksame Weise die Microsoft IPTV Plattformtechnologie ein, um Blockiermechanismen für audiovisuelle Inhalte anzubieten (ausschließlich von Musik), einschließlich spezifischer Einstufungen in der gleichen Art, wie sie in „Fehler! Referenzquelle nicht gefunden“ beschrieben sind. Letztendlich bietet Windows Vista die Windows Live OneCare Familiensicherheit für die webbasierte Kontaktverwaltung an.
Kurz gefasst bietet Windows Vista einen beispiellosen Umfang an Tools und Funktionen an. Windows Vista unterstützt auch anhand einer Vielfalt an APIs Softwareanwendungen von Partnern mit Familiensicherheitsfunktionen. Microsoft arbeitet mit zahlreichen Organisationen zusammen, um ihnen dabei zu helfen, genormte Beratung und Tools für eine Vielfalt von Wertsystemen zu erstellen.
Sie finden weitere Information über die elterliche Kontrolle von Windows Vista, indem Sie
hier klicken. Thomas Myrup, EU-Richtlinien Manager Microsoft – Geschäftsangelegenheiten Europa