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Richtungsweisendes Gipfeltreffen vereinbart Zusammenarbeit zwischen Agenturen im Kampf gegen die Kinderausbeutung online
INHOPE und INSAFEs regionales Nordtreffen der EG Safer Internet Netzwerke am 1. und 2. April brachte InteressenvertreterInnen aus den teilnehmenden Ländern zusammen, um die Gelegenheiten und Herausforderungen zu besprechen, denen sich Hotlines (*), Knotenpunkte und Beratungsstellen in Zukunft gegenübersehen werden, während sie sich der veränderlichen Umgebung der digitalen Welt anpassen. |
Das Treffen, “Zusammenarbeit und
Vereinigung im Kampf gegen illegale und schädliche Inhalte im Internet", hat zum ersten Mal Experten aus über 15 Ländern zusammengeführt, um sich gezielt mit der Region Finnland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Island, Lettland, Litauen, Estland und Russland
zu befassen. Hotlines,
Knotenpunkte, Beratungsstellen, die internationale und nationale Polizei, RegierungsvertreterInnen, Kinderschutzagenturen und Experten der Internetindustrie haben sich getroffen, um die Internetsicherheit sowie regionale und globale Themen zu besprechen.
Die finnische Ministerin für Telekommunikation, Suvi Lindén, bemerkte bei der Eröffnung des Gipfeltreffens, dass "es heutzutage um die Zusammenarbeit und Vereinigung im Kampf gegen illegale und schädliche Inhalte im Internet geht. Im Angesicht der Grenzenlosigkeit des Internets ist es von wesentlicher Bedeutung, auf internationaler Ebene zusammenzuarbeiten. Ich bin sehr erfreut, dass die Europäische Kommission die Arbeit des Safer Internet Netzwerkes in ganz Europa und darüber hinaus so aktiv unterstützt hat. Die Zusammenarbeit - sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene - ist der Schlüssel zu guten Praxisbeispielen und möglichen Lösungen.”
Inhope, die internationale Vereinigung der Internet Hotlines, feiert 2009 ihr zehnjähriges Bestehen. Eine Hotline ermöglicht es der breiten Öffentlichkeit, illegale Internetinhalte, wie zum Beispiel Bilder von Kindsmissbrauch, zu melden. Um neue Hotline-Initiativen in der ganzen Welt anzuspornen, gibt INHOPE in Zusammenarbeit mit der EG und INSAFE jenen Ländern, in denen illegales Material möglicherweise beherbergt oder produziert werden kann, und Ländern, die im Kampf gegen illegale und schädliche Inhalte im Internet eine wichtige Stellung einnehmen, Vorrang.
Richard Swetenham von der Europäischen Kommission bemerkte, dass “die Europäische Union ergänzende Maßnahmen unterstützt, um Jugendliche dank des Safer Internet Programmes online zu beschützen. Das INHOPE Netzwerk von Hotlines kämpft gegen die Verteilung von Bildern von Kindsmissbrauch, und das INSAFE Netzwerk von Knotenpunkten und Beratungsstellen informiert Eltern, LehrerInnen und Kinder über die Risiken im Internet und bietet Lösungen, wie sie sicher online surfen können. Die Europäische Kommission begrüßt dieses Treffen, bei dem Experten aus dem Norden Europas ihre Erfahrungen austauschen. Ich bin sicher, dass dies zu einer engeren Zusammenarbeit und gemeinsamen Bemühungen führen wird, um das Internet für unsere Kinder sicherer zu machen.”
Experten für Kinder- und Jugendschutz, ein Jugendausschuss und Entscheidungsträger trafen sich, um über die Herausforderungen und Gelegenheiten im Bereich der Safer Internet Projekte zu diskutieren. Sitzungen in kleineren Gruppen und Workshops ermöglichten es Internetspezialisten von INHOPE und den teilnehmenden Strafverfolgungsbehörden, vorbeugende Maßnahmen zu besprechen, um mit der unmittelbaren Gefahr von Online-Kriminellen umzugehen.
Ruben Rodriguez, Vorsitzender des Treffens und Präsident von INHOPE, schloss das Treffen mit den folgenden Worten ab: "Unsere Kinder sind unsere Zukunft, und wir müssen alles tun, um sie zu beschützen. Ihr Schutz erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen den Agenturen, deren Aufgabe es ist, alle Gefahren von ihnen fernzuhalten. Die Festlegung einer Philosophie, um in Eintracht zusammenzuarbeiten und ein gemeinsames Ziel zu erreichen, ist das Erfolgskriterium”.
Hotlines haben sich als wirksames erstes Verteidigungsmittel gegen illegale Onlineinhalte erwiesen. Im Laufe der letzten zehn Jahre hat INHOPE beachtliche und einzigartige Erfahrungen darin gesammelt, aus dem Internet einen sichereren Ort zu machen.
INHOPE/INSAFE regionales Nordtreffen, Save the Children Finnland, Helsinki, Finnland, 1. & 2. April 2009 (*) In manchen Ländern werden die Hotlines "Tiplines" genannt
Über INHOPE
INHOPE, die Internationale Vereinigung der Internet Hotlines, wurde 1999 unter dem EU Safer Internet Action Plan gegründet, um ein globales Netzwerk von Hotlines zu vertreten und zu koordinieren.
Die Aufgabe von INHOPE ist es, die Leistung der Internet Hotlines in der ganzen Welt zu unterstützen und zu verbessern, rasche Reaktionen auf Beschwerden über illegale Inhalte zu gewährleisten und aus dem Internet einen sichereren Ort zu machen. Eine Hotline dient der allgemeinen Öffentlichkeit dazu, illegale Inhalte online, wie zum Beispiel Bilder von Kindsmissbrauch, zu melden. Die Hotline geht allen Meldungen diskret nach und gibt illegales Material bei den zuständigen Strafverfolgungsbehörden oder Internetdienstleistungsanbietern an, wo weitere Maßnahmen getroffen werden können.
Zurzeit zählt das INHOPE Netzwerk dreiunddreißig Mitglieder weltweit, einschließlich Mitgliedern aus Europa, Asien, Nord-Amerika und Australien. Bei regelmäßigen Treffen teilen INHOPE und ihre Mitglieder Wissen und gute Praxisbeispiele und kämpfen - mit Erfolg - gegen das globale Problem der illegalen Inhalte online. www.inhope.org
Über INSAFE
Insafe ist das u.a. von der Europäischen Kommission finanziell geförderte Netzwerk für die Aufklärungskampagnen zur Internetsicherheit in Europa. Es besteht aus nationalen Kontaktzentren in der Europäischen Union sowie in Island und Norwegen und verfügt über Partnerorganisationen in Argentinien, Australien und den USA. Das Ziel von Insafe ist, den BenutzerInnen Zugang zu den positiven Aspekten des Internets zu gewährleisten und sie gleichzeitig vor den potentiellen Risiken zu schützen. www.saferinternet.org
Über Save the Children Finnland
Save the Children Finnland arbeitet aktiv an der Verbesserung der Sicherheit der Medien und versucht, Problemen in Bezug auf digitale Medien vorzubeugen und im Fall von Problemen einzugreifen. Die Organisation hat Erfahrung in Bezug auf das Problem des Kindsmissbrauchs und den vorhergehenden Prozess des Groomings.
Save the Children versucht, durch die Entwicklung von Handlungsmodellen und Betreuungsdiensten für das Internet die Anwesenheit einer größeren Anzahl vertrauenswürdiger Erwachsener in Webdiensten zu gewährleisten, die von Kindern und Jugendlichen benutzt werden. Wir bilden auch Spezialisten aus, die mit oder für Kinder in diesem Themenbereich arbeiten.
Die Aktivitäten zur Erhöhung der Internetsicherheit von Save the Children werden vom Safer Internet Plus Programm der Europäischen Kommission, der finnischen Spielautomatenvereinigung RAY, dem Transport-und Kommunikationsministerium Finnlands sowie verschiedenen finnischen Formen, Stiftungen und privaten Spendern finanziert.
Über das Safer Internet plus Programm
Das Safer Internet plus Programm
bezweckt die Förderung einer sicheren Anwendung des Internets und der neuen Online-Technologien, insbesondere für Kinder, und kämpft gegen illegale und vom Endbenutzer unerwünschte Inhalte, im Rahmen eines einheitlichen Ansatzes der Europäischen Union.
INHOPE Pressekontakt:
Kerry Gordon
INHOPE Marketing- & Kommunikationskoordinator 25 Sandyford Office Park, Dublin 18, Irland e: kerry.gordon@inhope.org w: www.inhope.org m: +353 87 99 614 99
| Autor: |
INHOPE Press Release |
| veröffentlicht: |
Thursday, 2 Apr 2009 |
| Letzte Änderung: |
Monday, 20 Apr 2009 |
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