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Gründung der Vereinigung für audiovisuelle Klassifizierung
Anfang März wurde die Vereinigung für audiovisuelle Klassifizierung (APAK) in Prag gegründet. Ziel der APAK ist es, zum Vorbereitungsverfahren des neuen tschechischen Mediengesetzes und den dazugehörigen audiovisuellen Richtlinien beizutragen, das vom Kultusministerium der tschechischen Republik vorbereitet wird und Ende 2009 vom tschechischen Parlament auf die Forderung der Europäischen Kommission hin verabschiedet werden soll ( Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste, 2007/65/EG). |
Die APAK wurde auf die Initiative des nationalen tschechischen Knotenpunkts für Internetsicherheit hin (CNSIC - Saferinternet CZ) unter der Schirmherrschaft von Jan Kasal, dem Vize-Präsidenten des tschechischen Parlaments, aufgerichtet. Sie setzt sich unter anderem zusammen aus VertreterInnen der Staatsverwaltung (Kultusministerium, Bildungsministerium, Innenministerium und Rat für Radio- und Fernsehausstrahlung), PolitikerInnen (MEPs), Juristen, VertreterInnen großer Fernsehsender und NROs.
Das neue Gesetz wird bedeutende Auswirkungen auf die Medienverfahren in unserem Land haben. Die Kontrolle linearer Medien wird zum Bespiel auf nicht-lineare Medien übertragen (zum Beispiel audio-visuelle Dienstleistungen online).
Diskutiert wird zurzeit die Methodologie einer solchen Kontrolle. Der Kijkwijzer des niederländischen NICAM Instituts scheint eine erfolgreiche Lösung zu sein.
Hauptziel der APAK ist es, den möglichen Einfluss des neuen Mediengesetzes zu beurteilen und die Klassifizierung des audio-visuellen Inhaltes genauer zu erklären. Dieses Ziel kann durch Mechanismen der Selbst- und Co-Regulierung erreicht werden, die von Interessenvertretern diskutiert und umgesetzt werden müssen.
Der tschechische Knotenpunkts für Internetsicherheit spielt hierbei eine bedeutende Rolle und wird die Diskussion über die Selbst- und Co-Regulierungsprinzipien weiterhin anregen und vertiefen. Der Knotenpunkt wird ebenfalls zum Beobachtungsverfahren beitragen, zum Beispiel mit Hilfe der Internethotline, die vom CNSIC eingeführt und geleitet wurde. CNSIC spielt eine sehr wichtige Rolle in der Vorbeugung unangebrachten Materials durch die Förderung positiver audio-visueller Online-Inhalte.
Herr Kasal beendete die Sitzung mit den Worten: “Unser Ziel ist es, Eltern und BenutzerInnen im Endeffekt eine Möglichkeit zu bieten, eine informierte Entscheidung darüber zu treffen, welche audio-visuellen Inhalte für sie akzeptabel sind (vom Standpunkt des eventuellen Risikos für Kinder her). Ein sehr wichtiges Ziel ist es, den Anbietern audio-visueller Inhalte sowie den BetreuerInnen ein wirksames Hilfsmittel für die Klassifizierung der Inhalte anzubieten."
APAK setzt seine Arbeit fort...
| Autor: |
Zdenek Zalis, Saferinternet CZ |
| veröffentlicht: |
Wednesday, 1 Apr 2009 |
| Letzte Änderung: |
Monday, 20 Apr 2009 |
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