Die Bekämpfung von Kinderpornographie auf Mobilgeräten14 April 2005
Der vermehrte Einsatz von 3G Mobiltelefonen und der Zugang zum Web bergen Risiken. Wer soll welche Inhalte ansehen dürfen? Wie kann man das kontrollieren und wie kann der Missbrauch von mobilen Systemen zur Verteilung krimineller Internetinhalte gestoppt oder zumindest eingedämmt werden? |
Seit 2003 hat die Internet Watch Foundation (IWF) exzellente Arbeitspartnerschaften mit allen britischen mobilen Netzwerkbetreibern aufgebaut. Dies betrifft Sicherheits- und Risikofragen bezüglich der zukünftigen Entwicklung von Mobildiensten der dritten Generation. Alle Mobilbetreiber, sowie die Erzeuger von Mobilgeräten Samsung und Nokia, sind Mitglieder von IWF..
Die Mobile Data Association sagt voraus, dass bis Ende 2005 75% aller britischen Mobilgeräte über einen Internetzugang verfügen. WAP Seitenzugriffe werden eine Gesamtsumme von 15 Milliarden im britischen Markt erreichen. Während sie geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung illegaler mobiler Inhalte für Kinder entwickelte, leistete die IWF 2004 auch Beiträge zu den gemeinsamen Arbeitsvereinbarungen zwischen Mobilbetreibern. Die Vereinbarung überprüfte Sicherheits- und Verantwortungsfragen und schützt die Allgemeinheit vor illegalen Inhalten beim Zugang ins Internet über Mobiltelefone. Die Vereinigung kümmert sich vor allem um Kinder.
Darüber hinaus wurde ein Independent Mobile Classification Body (IMCB) eingerichtet, der Inhalte bewertet. Er legt zudem fest, welche Materialien erst Benutzern über 18 Jahren zugemutet werden sollten.
Die IWF wendet für die Internet- und WAP Sites die gleichen Kontrollmechanismen an und kämpft gegen illegale Inhalte sowohl auf Mobiltelefonen als auch auf PCs. Falls illegale Inhalte auf Diensten von Mobilbetreibern auftauchen, arbeitet die IWF eng mit diesen Firmen zusammen, um die jeweiligen Seiten zu entfernen und unterstützt die Polizei bei der Verfolgung der Straftäter.
Peer-to-peer Austausch von illegalen Fotos zwischen Mobiltelefonen bleibt die größte Herausforderung der Polizei.
| Autor: |
Fay MacDonald, Communications Co-ordinator, IWF |
| veröffentlicht: |
Thursday, 14 Apr 2005 |
| Letzte Änderung: |
Friday, 10 Jun 2005 |
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