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Mobile Onlinegeräte: Risikobewertung

Ein Bericht hat herausgefunden, dass Mobiltelefone bereits über ähnliche Internetfunktionalitäten wie PCs verfügen, deren Risiken jedoch unterschiedlich sind.

Das Oxford University Internet Institute (OII) betreibt seit 2004 im Rahmen des European Internet Co-regulation Netzwerks (EICN) eine Arbeitsgruppe zum Thema "Schutz der Kinder" und Problembereiche von Mobiltelefonen. Es wird seine Ergebnisse voraussichtlich im Mai 2005 veröffentlichen.

Der Bericht stellt fest, dass das mobile Internet kein neues Phänomen ist, die enorme Weiterentwicklung der Onlinedienste von Mobilgeräten der zweiten und dritten Generation jedoch ein erhebliches Sicherheitsrisiko vor allem für junge Menschen darstellen.

Während viele Bedenken das Internet betreffend sowohl auf PCs und Mobiltelefone zutreffen, unterstreicht der Bericht die Eigenheiten des Umgangs mit Mobiltelefonen.

Die sehr private Natur der Nutzung von Mobiltelefonen bedeutet, dass Eltern ihre Kinder bei deren Internetaktivitäten nur sehr schwer überprüfen können. Die Bedenken der Eltern werden mit dem Aufkommen pornographischer Inhalte und verschiedenen Diensten wie Glücksspiel auf Mobiltelefonen noch größer werden.

Während die PC Benutzer für Onlinedienste mit Kreditkarte bezahlen, können Mobilnutzer ihre Internetzugriffe über die Telefonrechnung zahlen. Das bedeutet, dass in Zukunft die Überprüfung des Alters bei der Mobiltelefonanmeldung effektiver gestaltet werden muss, damit Kinder nicht ungeeigneten Inhalten ausgesetzt werden.

Der OII Bericht weist jedoch darauf hin, dass mobile Inhalte und Dienste im Moment scheinbar relativ einfach in Mobilnetzwerken kontrolliert und reguliert werden können. Während es unzählige Internetanbieter für PCs gibt, existieren in jedem Land nur wenige Mobilbetreiber für Telefone.

Bei Mobilgeräten tendiert ein Filter eher dazu mehr Inhalte als nötig auszuschließen und kann auch effektiv von den Mobilbetreibern kontrolliert werden.

OII weist darauf hin, dass es sich lediglich um vorläufige Ergebnisse handelt und dass weitere Arbeit nötig ist bevor Empfehlungen guter Praxislösungen an das EICN abgegeben werden können.

Autor: Chris Coakley, EUN
veröffentlicht: Thursday, 14 Apr 2005
Letzte Änderung: Friday, 10 Jun 2005
 
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