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Zahlreiche Aktivitäten und große öffentliche Aufmerksamkeit für den Safer Internet Day in Deutschland
Konferenzen, Presseveranstaltungen, Online-Ratespiele, Chats und Beratungstellen mit Experten, Informationsveranstaltungen, Online-Spiele - am Safer Internet Day gab es in Deutschland ein weitgefächertes Angebot an Aktivitäten. klicksafe organisierte unter anderem eine große Presseveranstaltung in Berlin. |
Die klicksafe Presseveranstaltung an der John-Lennon-Schule in Berlin befasste sich ausschließlich mit dem Thema Cyberbullying. Bernd Neumann, der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, unterstrich den Bedarf, über die Risiken im Internet zu informieren und zu sensibilisieren und die Internetsicherheit insbesondere für junge BenutzerInnen zu erhöhen. Die Direktoren der Medienbehörden in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, Manfred Helmes und Prof. Norbert Schneider, hoben die Verantwortung der Betreiber sozialer Gemeinschaften hervor und setzten sich für eine bessere Informationen und Bildung der jugendlichen BenutzerInnen sowie der Eltern und LehrerInnen ein. Will Gardner (CEO Childnet International), Dirk Heinrichs (Schauspieler, Verein “Sprache gegen Gewalt”, Anti-Bullying-Workshops) und Markus Gerstmann (Medienpädagoge, Servicebüro Jugendinformation, Cyberbullyingexperte) sprachen über ihre Erfahrungen mit Fällen von Cyberbullying sowie über Möglichkeiten, diesem Problem vorzubeugen und entgegenzuwirken. Die Pressekonferenz wurde von Dr. Christian Stöcker, einem Journalisten von Spiegel Online, einem der größten Online-Nachrichtenportale Deutschlands, moderiert.
Im Rahmen der klicksafe Pressekonferenz wurden ebenfalls die mit deutschen Untertiteln versehene Version des Childnet Films "Let’s fight it together" sowie der EU-Clip "Stop cyberbullying" uraufgeführt.
In der Woche vor dem Safer Internet Day lancierte klicksafe eine Umfrage über Cyberbullying auf seiner Website. Mehr als 1200 BenutzerInnen nahmen insgesamt an dieser Umfrage teil, zum Teil dank der Zusammenarbeit von klicksafe mit schuelerVZ, einer der größten sozialen Gemeinschaften für Jugendliche in Deutschland. Die meisten TeilnehmerInnen waren daher 13- bis 18-jährige SchülerInnen, wovon 17% bereits zum Opfer von Cyberbullying geworden und 30% sich des Problems in ihrer lokalen Umgebung bewusst waren.
Weitere Veranstaltungen am Safer Internet Day:
Im Rahmen einer gemeinsamen Konferenz des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs), jugendschutz.net und des Medien Kompetenz Forums Südwest (MKFS) in Mainz wurde die neue KIM Studie (Kinder und Medien) mit den aktuellsten Angaben über die Medienbenutzung durch Kinder vorgestellt. Der neue, von Microsoft in Zusammenarbeit mit der FSM (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter) und jugendschutz.net entwickelte Kinder-Messenger wurde ebenfalls vorgestellt.
Eine Konferenz des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, in Zusammenarbeit mit der BITKOM (Deutscher Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien) in Berlin konzentrierte sich auf den "Datenschutz in der Informationsgesellschaft - Neue Anforderungen an Verbraucherpolitik und Wirtschaft".
Außer den Veranstaltungen gab es, wie in den vorhergehenden Jahren, am Safer Internet Day viele Online-Aktivitäten, z.B. die Kampagne "Respekt im Netz" von schuelerVZ (soziale Gemeinschaft für SchülerInnen), Chats mit Experten, wie auf der Kinderwebsite kindercampus.de mit einem Experten des klicksafe Teams, ein landesweites Online-Spiel auf jugendnetz-berlin.de, Online-Aktivitäten auf der Kinderwebsite toggo.de und ein medienpädagogisches Online-Portal für Kinder und Eltern, internet-abc.de.
Weiterhin gab es Telefonberatungsstellen mit Experten (z.B. des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik - BSI), einen thematischen Schwerpunkt auf Radiosendern (z.B. auf 45 lokalen Radiosendern in Nordrhein-Westfalen und auf großen öffentlichen Radiosendern in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz) sowie einen thematischen Schwerpunkt über die Internetsicherheit auf Fernsehsendern (z.B. auf offenen Fernsehkanälen in Rheinland-Pfalz und Hessen).
Alle Nachrichtensendungen im Fernsehen konnten über die zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten berichten, die am Safer Internet Day stattfanden. Zusätzlich dazu veröffentlichten die größten Online-Nachrichtenportale und Zeitungen ebenfalls Artikel. Die Medienberichterstattung wird zurzeit noch untersucht, alles weist jedoch bereits jetzt auf einen überwältigenden Umfang an Berichten hin.
| Autor: |
klicksafe.de |
| veröffentlicht: |
Tuesday, 10 Mar 2009 |
| Letzte Änderung: |
Tuesday, 31 Mar 2009 |
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