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Zypriotische Teenager geben persönliche Informationen auf Facebook preis
Vorstellung der Forschungsresultate anlässlich der 7. europäischen Konferenz über e-Learning (European Conference on E-Learning - ECEL) Am 7. November 2008 stellte das New Media Lab im Rahmen der
7. europäischen Konferenz über e-Learning
(ECEL) eine Reihe von Forschungsresultaten vor. Die Forschungen befassten sich mit dem Thema, wie viele persönliche und
vertrauliche Informationen zypriotische Teenager auf Facebook preisgeben. Die Studie verdeutlichte, dass zypriotische Teenager persönliche Informationen über ihre eigene Person mitteilen sowie ihre Facebook-Einstellungen nicht auf privat einstellen und sich der Gefahren, die aus diesen Handlungen hervorgehen, nicht bewusst sind. |
Die Voraussetzungen für diese Studie ergaben sich aus dem Bewusstsein, dass webbasierte soziale Netzwerke in den letzten Jahren
immer mehr an Beliebtheit gewonnen haben. Mit 60 Millionen aktiven BenutzerInnen weltweit ist Facebook zum größten Treffpunkt für Menschen aller Altersgruppen, vor allem Jugendlichen, geworden. Dieses Netzwerk bietet attraktive Kommunikations- und Interaktionsmittel, gibt jedoch auch Anlass zu Bedenken in den Bereichen der Sicherheit und des Datenschutzes.
Vorhergehende Studien haben ergeben, dass Jugendliche wissen, welche Art persönlicher Daten sie in Social-Networking-Umgebungen preisgeben. Sie geben jedoch auch nicht nur große Bedenken, sondern auch großes Unwissen zu erkennen. Die Möglichkeit, dass Sexualverbrecher und Pädophile Jugendliche, die nachlässig
oder unwissentlich identifizierbare Informationen auf ihren persönlichen Profilseiten bekanntgeben, finden und sich an ihnen vergreifen, gibt Anlass zu großen Sorgen. Trotz der Besorgnis um den Datenschutz melden sich immer noch Personen in Netzwerken an und geben zahlreiche persönliche Informationen preis. Obwohl sich Mitglieder Gedanken über den Datenschutz auf Facebook machen, sind sie beispielsweise auch dann noch bereit, persönliche Informationen zu teilen und neue Beziehungen zu entwickeln, wenn das wahrgenommene Niveau des Datenschutzes sehr niedrig ist. Darüber hinaus ändert nur ein minimaler Prozentsatz der BenutzerInnen die höchst bedenklichen Einstellungen zum Datenschutz.
Zurzeit sind jedoch keine Daten verfügbar über die Anzahl, das Verhalten und die Eindrücke junger Zyprioten, die Facebook benutzen. Im Rahmen des europäischen Safer Internet Projektes "EU Kids Online" untersucht diese Studie, wie junge Zyprioten Social-Networking-Sites, insbesondere Facebook, benutzen.
Das New Media Lab des CNTI beurteilte die Informationen, die von Jugendlichen auf Facebook preisgegeben werden und untersuchte ihren Einsatz der Datenschutzeinstellungen der Site. Durch die ausführliche Analyse des Inhalts zufällig ausgesuchter Facebook-Profilseiten versuchten sie, die Art Informationen, die zypriotische Jugendliche veröffentlichen, empirisch festzulegen. Für jedes Mitglied wurden unterschiedliche Arten veröffentlichter persönlicher und vertraulicher Informationen analysiert, zum Beispiel der Name, das Geschlecht, das Profilfoto und die Kontaktinformationen. Andere Eckwerte waren die
Mengenbestimmung der veröffentlichten Aktivitäten, wie die Anzahl persönlicher Fotos, Mitgliedschaft in Gruppen, usw.
Vorläufige Resultate zeigen, dass zypriotische Facebook-Mitglieder bereit sind, persönliche Informationen preiszugeben, da die Mehrheit der TeilnehmerInnen ihren ganzen Namen, ihr Geschlecht, ihren Geburtstag und ihren Heimatort angibt. Zudem benutzen junge Zyprioten Facebook aktiv und nutzen die zahlreichen Möglichkeiten, Gruppen beizutreten, eine Sache zu unterstützen und Anwendungen zu benutzen. Erstaunlicherweise geben die Zyprioten weniger schnell Kontaktdaten preis.
Quelle:
Taraszow, T., Arsoy, A., Shitta, G., & Laouris, Y. (2008, Nov). How much Personal and Sensitive Information do Cypriot Teenagers reveal in Facebook? Sitzungsprotokoll der 7. europäischen Konferenz über e-Learning, Ayia Napa, Zypern.
| Autor: |
cyberethics.info |
| veröffentlicht: |
Thursday, 22 Jan 2009 |
| Letzte Änderung: |
Monday, 16 Feb 2009 |
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